Eva-Maria GraeterWaldeckKulturStipendiatin 2018: Eva-Maria Graeter

Eva-Maria Graeter kommt aus Stuttgart. Schon in frühester Jugend wurde Eva von Junko Wakamatsu am Klavier unterrichtet. Gesang und der Umgang mit zwei weiteren Instrumenten, Akkordeon und Bass, machten sie zu einer vielseitigen überzeugten Musikerin. Als Komponistin und Liedermacherin mit ihrer Band „Madame Privée und die Lakaien“ entwickelte sie in den 1990er Jahren einen sehr eigenwilligen Stil. Mit anderen Künstlerinnen, wie z.B. Uta Köpernick, dem Parkorchester Compagnia Sackbahnhof, der Neuen Museumsgesellschaft und Salsa Pa´ti war bzw. ist sie als Bandmitglied aktiv. Zudem arbeitet Eva als Musikpädagogin mit Kindern im Vorschulalter und mit an Demenz erkrankten Senioren.

 

Wir kennen Eva-Maria Graeter von ihren Auftritten auf der Waldeck in den Programmen von Hanno Botsch „Poesie aus einem verborgenen Matriarchat“ und zuletzt bei „Tribute to Pitter“ am Vorabend zum Peter-Rohland-Singewettsreit 2017, einem Peter Rohland Abend, zu dem Eva mit Gesang, Bass und Akkordeon beitrug.

Aktuell entwickelt die dreifache Mutter wieder eigene Stücke für ein Soloprojekt. Dazu braucht sie, wie sie in ihrer Bewerbung für das Stipendium scheibt, „dringend Zeit und Ruhe, Raum und genügend Abstand zu Haushalt, Arbeit und Elternabenden, um konzentriert an meiner Musik zu arbeiten und mit Muse dran bleiben zu können“. Dafür, solche Muse und solchen Abstand zu gewähren, ist die Waldeck bekanntermaßen prädestiniert, und dazu laden wir Eva-Maria Graeter herzlich ein.

Eva wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte September 2018 auf der Waldeck Quartier beziehen. Vielleicht nimmt sie schon am Peter-Rohland-Singewettstreit am 9. September 2018 teil.

Den Freunden und Besuchern auf der Waldeck empfehlen wir, mit Eva während ihres Aufenthalts auf der Waldeck Kontakt aufzunehmen und sie persönlich kennenzulernen und willkommen zu heißen.

Eva-Maria Graeter ist nun schon die achte Empfängerin des WaldeckKulturStipendiats. Vor ihr waren auf der Waldeck:

2013 Masha Potempa und Holger Saarmann, Berlin,

2014 Dota Kehr und Martin Betz, Berlin,

2015 Mirvana in the groove kitchen, Darmstadt,

2016 Flobêr, Bernard Bielmann und Florian Krämer, Berlin,

2017 Tobias Thiele, Berlin.

Bewerbungen für die kommenden Jahre sind zu richten an Sandra Kupfer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und/oder Joachim Michael Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Einzelheiten unter www.burg-waldeck.de und www.peter-rohland-stiftung.de . Auch Bewerber*innen aus anderen Kulturdisziplinen, wie den Bildenden Künsten oder beispielsweise Tanz, sind willkommen. Auch ist Berlin als künstlerische Heimat der Bewerber*innen, anders als die Liste der Vorgänger*innen vielleicht suggerieren mag, nicht zwingende Voraussetzung für eine Bewerbung.

mike

 

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